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GTP-Pro - 3. Lauf Barcelona
03.06.2014 17:37

Der 3. Lauf zur GTP-Pro-Series der Racersleague fand in Barcelona bei optimalen trockenen Streckenbedingungen statt. In Q1 schaffte es Ralf praktisch in letzter Sekunde auf Platz4 ins Top-10-Qualifying einzuziehen, nachdem ihm kurz vor Schluß noch eine tolle Qualifikationsrunde geglückt war, bei der nahezu alles passte.

Die Superpole lief dann nicht ganz so optimal und somit startete der Nordschleifer-Pilot hinter seinem Team-Kollegen Marcel Heck von Platz7.

Der Start misslang leider diesmal völlig und so musste sich Ralf zunächst hinter Jan Müller auf Pos. 12 in den ersten Runden anstellen. Danach gelang es ihm aber Position um Position gutzumachen und es gab sehr schöne Zweikämpfe mit Maurice van Veen (Aston Martin) und Roger Mackut (Zonda) zu sehen. Nachdem auch noch Matthias Enke an der Box überholt werden konnte beendete Ralf das Rennen auf einem sehr guten 6. Platz. Fazit: Ziel Top10 erreicht, so kanns weitergehen!

Ein gebrauchter Tag hingegen für den Nordschleifer Piloten Marcel Heck. Schon bei der Vorbereitung und im Training wollten die spanische Rennstrecke und der SLS AMG GT3 mit der #12 keine Freunde werden.

Für das PreQualy-Verfahren fehlte die entsprechende Trainingszeit und so reichte es in dieser Saison erstmals nicht für Grid 1. Auch mit erhöhtem Trainingsaufwand, hätte es höchstwahrscheinlich nicht gereicht, denn die Fahrer lagen auf sehr hohem Niveau dicht beieinander. Respekt an die Piloten, die sich für Grid 1 qualifizieren konnten.

Im ersten Zeittraining konnte sich Marcel mit einem 6. Platz hinter seinem Teamkollegen Ralf Bauer für das anstehende TopTen Zeittraining qualifizieren.

Beim Einzelfahren auf eine schnelle Runde haben die beiden dann die Plätze getauscht.

Startplatz 5 + 6 somit als gute Ausgangslage für die Fahrer vom Team Nordschleifer.

Allerdings hat sich Marcel bei der Wahl seines Rennsetups vertan, wie sich im Laufe des Rennens noch herausstellen soll.

Der Rennstart gelang Marcel wieder einmal hervorragend, jedoch reichte es nicht, den Überschuss umzusetzen, da sich vor der ersten Kurve keine geeignete Lücke auftat.

Die Reifen bauten schnell Grip auf und er konnte in den ersten Runden auch noch gut attackieren. Allerdings gingen die Reifentemperaturen verfrüht nach oben und so war es nur noch eine Frage der Zeit bis man sich nach hinten orientieren musste.

Durch einen sehr frühen ersten Stopp konnte er sich wieder auf P9 nach vorne schieben. Allerdings mit der Gewissheit am Ende noch mehr mit den Reifen kämpfen zu müssen.

Das falsche Setup in Kombination mit den abgefahrenen Reifen machten den SLS schwer kontrollierbar und er rutschte immer wieder mal neben die Strecke.

Aber ein sog. „Aufstecken“ ist den Nordschleifer Piloten Ralf und Marcel ein Fremdwort und so kämpfte Marcel trotz stumpfer Waffen weiter.

Zehn Minuten vor Rennende zeichnete sich bei Marcel dann auch noch ein drohender Motorschaden an. Zunächst sah es so aus, als könnte er den SLS noch über die Linie retten.

Als krönenden Abschluss zu einem mehr als verkorksten Renntag verabschiedete sich das 6,2 Liter V8 AMG Triebwerk dann in der letzten Rennminute unter Volllast mit einem kapitalen Motorschaden auf der Start und Ziel Geraden.

Barcelona ist abgehakt und somit heißt es in zwei Wochen wieder „Maximum Attack“ in

Sepang / Malaysia.

Durch ein bärenstarkes Rennen von Ralf Bauer und einem wohlverdienten 6. Platz liegt das Team Nordschleifer in der Teamwertung auf dem 11. Platz

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