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GTP-Pro - 1. Lauf Silverstone
07.05.2014 19:50

Nach einer guten Vorbereitung auf die neue Saison waren die Mercedes SLS AMG GT3 Piloten vom Team Nordschleifer gut aufgestellt und bereit für den ersten Lauf der GTP Pro Series in Silverstone.

Marcel Heck schafft den Sprung in Grid 1.

Nachdem der Fahrer mit der #12 und diesjährige Teamkollege von Ralf Bauer das Saisonfinale in Portimao aufgrund eines technischen Defekts nicht antreten konnte, war die Freude umso größer sich erstmals im Prequaly-Verfahren für Grid 1 zu qualifizieren.

Nach einem soliden freien Training und letzten kleineren Arbeiten am Rennsetup ging es im Anschluss in das auf 20 Minuten angesetzte Zeittraining.

„Ich rechne in der Qualy so mit P20“ (Marcel Heck)

Nach einigen eher durchwachsenen Runden konnte Marcel sich im letzten Umlauf noch einmal verbessern und so auf den 22. Startplatz schieben.

Jetzt hieß es fertig machen zum Rennen über 80 Minuten.

Die Erwartungen an das Rennen waren klar. Kleine Brötchen backen hieß es.

Durch die enorm hohe Leistungsdichte in Grid 1 bestanden keine Ambitionen im Rennen einen Sprung nach vorne zu machen.

„Ein guter Start, eine unfallfreie erste Runde und ein von meiner Seite aus fehlerfreies Rennen“ so beschrieb Marcel sein Ziel für das Rennen.

Nach einem sehr guten Start konnte er gleich auf den ersten Metern einige Positionen gewinnen und bereitete sich auf die erste Kurve vor. Doch dann sollte alles anders kommen.

Kurz vor dem Bremspunkt zur ersten Kurve gab es ein „Ruckeln“ auf dem heimischen Laptop.

Als das Bild wieder da war fand er sich Ausgangs der Kurve neben der Ideallinie wieder und ein Blick in den Rückspiegel ließ nichts Gutes erahnen.

Durch diesen Umstand konnte der Mercedes Pilot nicht  rechtzeitig verzögern und krachte mit einem Geschwindigkeitsüberschuss in das Heck eines Kontrahenten wodurch eine Kettenreaktion zu einem unglaublichen Crash in Kurve 1 führte.

„So hatte ich mir das nicht vorgestellt und entschuldige mich bei allen die in diesen Unfall verwickelt waren“ (#12 Marcel Heck nach dem Rennen.)

Vom schlechten Gewissen geplagt beendete er die erste Runde auf dem 11. Platz.

Dass dieser Platz nicht bis ins Ziel zu halten war, stand fest. Aber dennoch versuchte der Nordschleifer Pilot sein Bestes und pushte bis zum Ende.

Auf Platz 13 liegend steuerte der Mercedes SLS AMG GT3 nach einigen schönen Zweikämpfen die Box an.

Nach dem Stopp konnte er auf frischen Reifen noch einige Runden ohne viel Verkehr drehen, bevor sich von hinten schon wieder die Konkurrenz näherte.

Nach 80 Minuten und 41 Runden konnte Marcel einen 14. Platz belegen und wertvolle Punkte für sich und das Team Nordschleifer I einfahren

Nach dem Unfall in Kurve 1 steht dem Verursacher noch das Urteil der Rennkommission aus.

Diese Strafe muss dann beim nächsten Rennen am 19.05.2014 auf dem französischen Circuit Paul Ricard abgesessen werden.

Auch Ralf hatte sich für den ersten Lauf der neuen Saison viel vorgenommen. Angesichts der hohen Leistungsdichte in Grid2 war die Zielsetzung unter die Top10 zu fahren ein anspruchsvolles, aber auch durchaus realistisches Ziel. Die gute Platzierung in der Prequali machte Ralf berechtigte Hoffungen in der Quali wenigstens P10 zu erreichen und so eine gute Ausgangsbasis für das Rennen zu haben.

Dieses Ziel wurde mit P14 dann leider nicht erreicht. Immer wieder gelangen einzelne gute Sektoren, aber Verkehr auf der Strecke und auch Fahrfehler verhinderten eine bessere Zeit.

Im Rennen hatte der Nordschleifer-Pilot zweimal Pech. Zum einen in der Startphase, als Ralf vom BMW-Piloten Sascha Miesterfeld unbeabsichtigt in einen Dreher befördert wurde, zum anderen durch Geir Akslen, der durch zu spätes Bremsen dem SLS ins Heck knallte. Der Zeitverlust und der zwingend notwendige Reparaturstop liessen dann auch nur noch eine Platzierung abgeschlagen auf Platz 19 zu.

Bleibt zu hoffen, dass Ralf im 2. Lauf nicht mehr so vom Pech verfolgt sein wird.

Hermann Feldhof ging nach einem nicht so tollem Qualifikatiosergebniss, leider nur P12, mit hoher Anspannung ins Rennen. Den Start habe ich direkt verpennt, vielleicht war es aber auch Glück, so dass ich gut durch das Getümmel hinter der ersten Kurve kam.

Dann war Matthias Enke vor mir und wurde meinem Gefühl nach sehr langsam, ich fuhr ihm ins Auto und er drehte sich raus, war mein Fehler, nochmals Entschuldigung an Matthias.

Im weiteren Verlauf habe ich lange mit Sascha Misterfeld gekämpft, er konnte auf den Geraden nicht dranbleiben, aber in den Kurven und auf der Bremse war er schneller. Dann ein kleiner Fehler von mir und Sascha war durch und mit ihm Andreas Spies. Von jetzt an war mein Rennen etwas ruhiger, das Endergebniss sollte der 10. oder 11. Platz werden, ich weiß es noch nicht da es noch keine endgültige Rennauswertung gibt.

Gruß Hermann

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