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7. Lauf Road America - Hätte, wäre, wenn
17.12.2013 02:20

Ja, wenn das Wörtchen wenn nicht wäre...dann hätte es ein tolles Rennen in Elkhart Lake für die Nordschleifer-Truppe geben können. Dabei sah es bis zum Rennstart durchaus positiv aus.

Lediglich Chris hatte noch ein paar Probleme mit seinem Computer und konnte erst kurz vor Abschluss des Q1 auf den Server kommen. Leider reichte es nur noch knapp für eine Qualifikationsrunde und er musste von P23 ins Rennen starten. Viel besser lief es bis dahin für Marcel und Ralf. Marcel trumpfte wie gewohnt stark in Q2 auf und wurde nur ganz knapp von Hannes Hickl auf Position2 verdrängt. Es war sehr wichtig weit vorne zu starten und somit auf den ersten Runden genügend Vorsprung rauszufahren, um durch die verhängte Durchfahrtsstrafe vom letzten Rennen nicht zu weit zurückzufallen. Ralf schaffte es diesmal seine Q2-Phobie zu überwinden und stellte den Lister nach Abschluss seiner Superpolerunde auf einen sehr guten 8. Startplatz. Damit erreichte er das beste Quali-Ergebnis der laufenden Saison.

Am Start hatte Marcel die optimale Launch-Control im Gasfuss und zog dem ebenfalls ordentlich gestarteten Hannes Hickl sofort davon. Nach der abgesessenen Strafe pflügte er souverän durchs Mittelfeld und landete auf einem tollen 8. Platz, nachdem er in der letzten Runde auch noch Jens-Peter Wand im Gumpert-Apollo überholen konnte.

Das war es aber dann auch mit den Team-Lorbeeren. Ralf wurde in der ersten Runde Opfer des unfreiwilligen Ausrittes von Martin Polak, der in der Anbremszone von einem zu weit aufgefahrenen Veit Vogel in die Wiese befördert wurde. Dort gab es kein Halten mehr und er rutschte wieder auf die Strecke zurück und in Ralfs Lister, der unglücklich im Wege stand. Das war anscheinend des Pechs noch nicht genug, denn in Runde8 war dann mit dem zweiten Disconnect dieser Saison endgültig Feierabend. Schade, denn ohne Zwischenfälle wäre bestimmt noch eine gute Top-10-Platzierung möglich gewesen.

Nicht viel besser erging es auch Chris, der die Startphase optimal für sich nutzen konnte und nach 2 Runden aussichtsreich auf Platz10 vorgefahren war. In der Kampfgruppe Joni-Bachmann-Skawinski kam es jedoch dann zu einem Zwischenfall, der fatale Folgen haben sollte. Harald Bachmann kam bei Tempo 190 im schnellen Karussel etwas über den Curb hinaus und hatte alle Mühe den Pagani auf der Strecke zu halten. Chris dahinter ging es ebenso und er versuchte artistisch den Maserati einzufangen, ohne vom Gas zu gehen. Dieser Versuch misslang und so schlug der MC12 mit relativ hoher Restgeschwindigkeit übers Grün und in die Leitplanken ein. Somit war das Rennen in Runde 10 auch für Chris beendet.

Fazit: Bis auf Marcel ein Rennen zum Vergessen! Aber auch das macht die Faszination Motorsport aus. Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. In diesem Sinne allen Simracern und den interessierten Zuschauern ein frohes Weihnachtsfest und guten Rutsch ins neue Jahr und in die Winterpause.

CU LATER IN SHANGHAI!

Euer Ralle

 

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